Respekt

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Feder und Aquarell auf Aquarellpappier im schwarzen Passepartout und Bilderrahmen.

35x36cm / 65x50cm
325,00€


Hintergrundinformationen

Der alte Mann in schwarzen Lumpen und einem langen, weißen Bart, nennt sich Djado Dobrev (Onkel Dobrev), mit Vornamen Dobre, was in der Übersetzung für ,,der Gutmütige“ steht. Der mittlerweile 101-Jährige pendelt unermüdlich von seinem Heimatdörfchen nach Sofia, um für ein Gebet in der Kathedrale ,,Heiliger Alexander Newski“ wie auch der Kirche ,,Hl. Sedmotschislenizi“ zu erscheinen. Anschließend sammelt er Geld, doch längst nicht allein für sich, sondern für die Restaurierung von Kirchen. So für die Kirche ,,Hl. Kyrill und Methodius“ in seinem Heimatdorf Bailovo.

Obwohl dem alten Djado Dobrev ein kleines Zimmer mit Bett zusteht, das sich auf dem Hof seiner Kirche in Bailovo befindet, schläft er am liebsten auf dem Boden. Seine größte Spende betrug im Jahre 2009 35.700 Lew (ca. 18.250 Euro), die an die Restaurierung der Kathedrale Hl. Alexander Newski ging!

Krieg, Familie und ein fester Entschluss
Über die Vergangenheit von Dobre Dimitrov Dobrev ist Folgendes bekannt geworden: 1914 geboren, der Vater starb früh an der Front im Ersten Weltkrieg, die Mutter zog ihn und seine Geschwister allein groß. 1940 heiratete er, hat zwei Kinder. Dobrev arbeitete als Landwirt, verlor aber durch die Bombardierung der Stadt Sofia im Zweiten Weltkrieg fast vollständig sein Gehör. Im Jahre 2000 beschloss er sein ganzes Leben Gott und der Kirche zu widmen, weshalb seine Familie endgültig den Kontakt zu ihm abbrach.

Auch heute nennt man ihn den ,,Heiligen aus Bailovo“. Es gibt kaum einen Bulgaren, dem dieser gutherzige Großvater nicht bekannt ist.


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